|
|
Nach Ankunft in der Fabrik erfolgt ein sorgfältiges Sortieren von Hand und nachdem die nicht zu verwendenden Haare aussortiert worden sind, erfolgt eine Trennung nach Farbe und Feinheit. Während dieses Arbeitsgangs werden alle unvermeidlichen und fast ausschließlich vom Verpackungsmaterial hervorgerufenen Verunreinigungen beseitigt. |
 |
Die sortierte Faser geht dann zum Klopfen, wo die Erdbodenrückstände durch starke Absaugvorrichtungen entfernt werden; anschließend wird die Faser gewaschen, entfettet und getrocknet. Nach diesen Vorbereitungen ist sie bereit zur Trennung des Unterhaars vom Oberhaar im eigentlichen Sinne.
Die Trennung des Unterhaars vom Oberhaar (auch éjarrage genannt) ist ein mechanisches Verfahren zur Trennung der groben Haare vom Duvet. Es gibt mehrere Lösungen für die mechanische Trennung, je nach Fabrikat oder Herkunft der Anlage. Oft werden die Maschinen gebaut und unter Anwendung der errungenen technischen Kenntnisse des Bedienungspersonals abgeändert und mit einer persönlichen Note versehen, wobei das Personal normalerweise seine eigenen Abänderungen und die zur Verbesserung der Qualität und Ausbeute vorgenommenen Maßnahmen eifersüchtig hütet. |
 |
Die Stundenleistung dieser Maschinen ist sehr gering und liegt je nach Produktionssystem zwischen einem und vier Kilo pro Stunde. Das Trennungsprinzip ist sehr einfach, aber der Erhalt eines guten Erzeugnisses und einer guten Ausbeute bedarf einer richtigen Bewertung der Eigenschaften des Materials und einer guten Erfahrung in Bezug auf die Mechanik, neben der Kenntnis der Maschinen und ihrer Grenzen.
Die Fasern laufen durch zahlreiche Walzenpaare, die normalerweise in Reihen angeordnet sind, und durch den Gewichtsunterschied fallen die gröberen Fasern nach unten und ermöglichen somit, dass die Metalldichtungen das Duvet zum Ausgang der Maschine transportieren. |
Einige Trennungssysteme sehen den Einsatz einer Deckelkarde vor, von der Art wie sie normalerweise bei der Baumwollverarbeitung verwendet wird.
Diese Maschine ist häufig die einzige Lösung, um eine gute Reinigung eines schuppenreichen Kaschmirs zu erreichen, was aber unter Einbußen bei der Faserlänge erfolgt, da die durch diese Maschine erzielte starke mechanische Behandlung einen großen Faserbruch zur Folge hat.
Ein aus der Inneren oder aus der Äußeren Mongolei kommender guter Posten Kaschmir gibt eine Ausbeute von 50/60% in gewaschenem Erzeugnis und von 60/70% vom gewaschenen zum getrennten Produkt. |
 |
Das bedeutet, dass bei Annahme einer durchschnittlichen Ausbeute pro Tier von 200 g sich die Menge nach dem Waschen auf 100/120 g reduziert sowie auf 60/70 g nach der Trennung des Unterhaars vom Oberhaar. Demzufolge sind 6/7 Ziegen erforderlich, um die notwendige Kaschmirmenge für einen Pullover zu erhalten, 12/14 Ziegen für eine Jacke und 25/30 für einen Mantel. |
|
GESETZLICHER HINWEIS Die Inhalte dieser Website unterliegen den Urheberrechten. Ihre auch nur teilweise Reproduktion zu kommerziellen Zwecken bedarf einer vorherigen schriftlichen Genehmigung von Natural Fantasy® SpA. Die Angaben auf dieser Webseite zu den Produkten, Prüfungen und gesetzlichen Vorschriften dienen der Vereinfachung und sind nur für Italien gültig. Wir behalten uns vor, die Produkte, ihre Eigenschaften und technischen Daten ohne vorherige Information zu ändern. Folglich können die Illustrationen und Texte dieser Webseite Einzelheiten enthalten, die nicht unbedingt dem laufenden Angebot entsprechen.
Die Herstellung dieser Webseite erfolgte unter Anwendung größter Sorgfältigkeit. Trotzdem können wir keine Verantwortung übernehmen für mögliche Fehler oder Ungenauigkeiten in den gemachten Angaben. Für direkt oder indirekt durch die Benutzung dieser Webseite hervorgerufene Schäden lehnen wir jegliche Verantwortung ab. |
|
|
|
|
|