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Der Yak (Bos grunniens) ist ein der Ordnung der Paarhufer und der Familie der Hornträger angehörender Wiederkäuer, der statt zu muhen eine Art Grunzen von sich gibt.
In der tibetanischen Sprache bezieht sich das Wort “Yak” nur auf das männliche Tier, das weibliche Tier wird “Dri” oder “Nak” genannt. In den westlichen Ländern wird die Bezeichnung “Yak” für beide Geschlechter benutzt. |
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Der wilde Yak “Bos mutus” erreicht ein Alter von ca. 20-25 Jahren und hat eine Widerristhöhe, die 2 m erreichen kann. Die domestizierten “Bos grunniens” sind zirka halb so groß.
Die weiblichen Tiere haben ein Gewicht von etwa 300 kg und ca. 50 cm lange Hörner, während die männlichen Tiere ein Gewicht von 800 kg erreichen und 90 cm lange, nach oben und hinten gerichtete Hörner haben.
Die wilden Yaks haben ein dunkelbraunes oder schwarzes Fell, das der domestizierten kann auch grau oder weiß sein. Farbvariationen treten in begrenzten Gebieten des Hochlands auf. |
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Wie alle Hornträger ist der Yak ein Wiederkäuer und Pflanzenfresser, er ernährt sich von Kräutern, Flechten und Knollen, die er mit seinem Maul und seiner breiten quadratischen Zunge bei Temperaturen, die häufig unter -40°C liegen, unter dem Schnee hervorholt.
Sein Magen besteht aus vier Kammern, was ihm erlaubt, die Pflanzen zu fressen und dann wiederzukauen. |
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Der Yak stützt sich auf nur zwei Hufe, die dem Tier auch bei rutschigem Boden einen guten Halt sichern und kann ca. 20-30 km pro Tag zurücklegen.
Die Yaks erschrecken sich leicht und versuchen immer einer in der Nähe des anderen zu bleiben. Dieser Herdeninstinkt ermöglicht es den Hirten, ganze Tierherden über verschneite Pässe zu bringen, die auf diese Weise die Funktion natürlicher Schneeräumer übernehmen. |
Der Yak ist in der Lage, in den großen Höhen zu überleben und seine Physiologie hilft ihm bei dieser Anpassung an die Umgebungsbedingungen. Die Yaks haben im Vergleich zur normalen Kuh das Dreifache an roten Blutkörpern und die Zellen der roten Blutkörper sind etwa halb so groß wie die der normalen Rinder, was dazu führt, dass sie in einer sauerstoffarmen Umgebung robust aufwachsen. |
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Auch das Verdauungssystem trägt dazu bei, das Tier in diesen Höhen zu erwärmen, da die Nahrung in der ersten Magenkammer bei 40°C fermentiert. Die besondere Struktur ihres Brustkorbs, die statt 13 Rippenpaaren wie bei normalen Rindern 14 oder 15 Rippenpaare hat, gibt diesen Tieren außerdem eine stärkere Luftein- und Luftausatmungsfähigkeit, daher der in der Taxonomie benutzte lateinische Name: “Bos grunniens” oder “grunzender Ochse”. |
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